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LEMUREN IN FREIER WILDBAHN - TEIL I: SIFAKAS & MAKIS IN RANOMAFANA ! ODER: GRAS- (& SONSTIGE ... AUCH LEMURISCHE) HÜPFER IN ZENTRAL-OST-MADAGASKAR !
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... von Manakara am Indischen Ozean zum Ranomafana Nationalpark ... sowie ebenda Trekking (Madagascar)
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Heute steht mir mal wieder eine dieser un-GLAUB-lichen Busfahrten bevor, die sich EIGENTLICH jeglicher Beschreibung entziehen: Über die man sich entweder maßlos ärgert oder die man fatalistisch über sich ergehen läßt! ODER ... ... (& genau das VERSUCHE ich heute!) die man bis zur letzten, nerv-tötenden & ermüdenden Unannehmlichkeit voll & ganz & bereitwillig in sich aufnimmt. Und ... AUSKOSTET! Aber - ich greife mal wieder vor! Schon um Halb Sieben Uhr nötige ich mich ‘raus aus den Federn’: Ich will früh in die Gänge kommen, denn ‘... je früher ich aufbreche, umso früher komme ich in Ranomafana an! Und ... habe dort vielleicht noch den gesamten Nachmittag, um mich zu orientieren!’ Naja - das DENK’ ICH MIR SO! (& ... fühle mich dabei gut & auf der Höhe meines logischen Denkvermögens). Also: Duschen - Packen - Frühstück im Hotel. So weit - so GUT! Ich beglücke den, seit einer halben Stunde vor dem von der Straße aus einsehbaren Restaurant wartenden (& mich nicht aus den Augen lassenden) ‘Pousse-Poussie’ mit einer lukrativen, wenn auch seinen vollen Einsatz fordernden ‘Touri-Morgen-Fuhre’! Nicht etwa ... ... um mir das ‘Ich-WEISSER-MANN-&-Du-SKLAVE’-Gefühl zu gönnen, sondern weil ich wirklich KEINERLEI Vermutung habe (& anläßlich meines gestrigen Stadt-Rundgangs auch nicht gewinnen konnte), ‘WO-um-alles-in-der-Welt sich der Busbahnhof Manakaras befindet: EHRLICH!’ Kurz nach Acht Uhr erreichen wir einen staubigen, rechteckigen Platz vor den Toren der Stadt, der von einfachen Bretterbuden eingefaßt wird & auf dem sich zwei Minibusse sowie ein halbes Dutzend ‘504’ verlieren (einer der Peugeots übrigens zum ‘Pick-Up’ umgebaut). Ich starte umgehend eine kurze Rundfrage bei den sehr träge wirkenden ‘Offiziellen’: EHER UNWILLIG offeriert man mir zunächst einen Direkt- & Privat-Trip im PKW-Taxi für 250.000 F-MG (umgerechnet etwa 50 US-Dollar) ... ... sowie, SEHR viel später & erst nachdem ich eine ‘derart bevorzugte Behandlung’ gleichermaßen vehement wie wortreich ablehne, für NUR 100.000 F-MG einen Sitzplatz im klapprigen (ebendiesem) ‘Peugeot-Pick-Up’ ... ... dem einzigen öffentlichen Verkehrmittel, das heute Manakara in Richtung Ranomafana verlassen wird ... & zwar um PUNKT ELF UHR! Nach nicht einmal 5 Minuten einigen wir uns auf den üblichen Fahrpreis von 25.000 F-MG (der übrigens der Einfachheit halber gut sichtbar & leserlich an der ‘Company’-Bretterbude angeschlagen ist). Ich sichere mir den halben, tür-seitigen Beifahrersitz, schultere meinen Rucksack & ... mache mich im aller wahrsten Sinne des Wortes ‘aus dem Staub’!
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Im nahen ‘Restaurant Suisse Chalet’ (richtig: chinesische, indische & malagasy Speisen!) vertreibe ich mir die Wartezeit bis zur angegebenen Abfahrt meines ‘Pick-Ups’: bei Kaffee, frisch-gepreßtem Orangensaft sowie (Briefe) lesen & (Tagebuch) schreiben! Um Elf Uhr schlendere ich zurück zur Buschtaxi-Haltestelle: Ich bemühe mich von Anbeginn an, den Eindruck zu vermitteln, ‘daß ich alle Zeit der Welt habe’ & ... ... DORT verlebe ich dann NICHTS-tuend (& doch sehr kurzweilig) DREI VOLLE STUNDEN in der ‘angenehm-prallen & glühend-heißen Mittagssonne’.
Nichts - aber auch GAR NICHTS tut sich & ... niemand scheint an diesem Umstand IRGENDETWAS ändern zu wollen. Ich frage ein einziges Mal (mittlerweile ist es nach Mittag!) im Büro des Bus-Unternehmers nach, ‘wann denn der 11-Uhr-Pritschenwagen wohl UNGEFÄHR losfahren wird?’ ... ... worauf mich der Angestellte (sichtlich um eine ernsthaft-seriöse Miene bemüht) mit seinem offensichtlichen Standardsatz abspeist: ‘Toute de Suite - Après Une Demi-Heure!’ Hm - bilde ich mir nur EIN, daß er anschließend seinen Kopf zur Seite (unter die Schreibtischplatte) dreht ... in DIE Richtung, aus der kurz darauf eine prustende, glucksende Lachsalve an mein Ohr dringt, die nach einigen Augenblicken in einem akuten Erstickungsanfall verendet ??? In der Folgezeit unterlasse ich ‘solch unangebrachte Ausbrüche unangemessen-ungeduldiger Neugier’ ... ... schaue den beschäftigungslosen Fahrern bei ihren ‘Bemühungen um ein rundes Leder’ zu, beobachte die freilaufenden Gänse (die schnatternd & watschelnd jeden einzelnen Quadratzentimeter des staubigen Platzes ‘nach Etwas Essbarem abschnäbeln’), halte fotografische Zwiesprache mit einem süssen ‘Malagasy-Kid-Couple’ ...
... sonne mich, rauche & lasse meine Gedanken ziellos umherschweifen: ICH habe Zeit & fühle mich GUT! Gegen Zwei Uhr wird’s dann UR-plötzlich HEKTISCH: Mehrere (vermeintlich) Verantwortliche treiben die gemächlich eintrudelnden Passagiere lautstark zur Eile an (& auf die Ladefläche). Billets werden mit großer Geste ausgeschrieben & verteilt (& heftigst diskutiert). Währenddessen macht der ‘Manager Général’ einen völlig verzweifelten Eindruck ... ... vermutlich hat er gerade ‘die anstehende Menschen-Fuhre’ DURCHGERECHNET & soeben realisiert, daß SIE (oder besser: die nicht-entstehenden Erträge aus IHR) IHN tot-sicher RUINIEREN wird! Trotzdem - all diese Aktionen Erwecken (zumindest) den Eindruck einer gewissen Zielgerichtetheit & ... EIGENTLICH könnte es nun jeden Augenblick losgehen! Da aber ... ... verlassen drei der auf der Ladeflächen-Sitzbank schon so wohl-organisiert zusammengepferchten Passagiere den Ort des Geschehens & verschwinden Richtung Horizont: ... auf Nimmer-Wiedersehen? ... oder die Suche nach dem einen (dem letzten noch benötigten) Fahrgast nun höchstselbst in die Hand nehmend? KEINE AHNUNG !? Das schweißtreibende Spiel in glühender Mittagshitze beginnt von vorne (Karten & Passagiere werden neu gemischt): andere Fahrgäste steigen zu - steigen ab - steigen aus & ICH ... steige nicht mehr durch! Schlußendlich bin ich (weil völlig willenlos im ‘Hier & ... niemals nirgendwo anders je mehr Sein!’) nicht einmal mehr ÜBERRASCHT, als man mich nicht nur auffordert, meinen ‘halben Sitzplatz’ einzunehmen ... ... sondern der ‘Pick-Up’ (kurz darauf) EINFACH SO LOSFÄHRT! Nun ja - immerhin bis zur nächsten Straßenkreuzung und ... ... ‘auf ein Neues’: ALLE AUSSTEIGEN! Neue, frische Passagiere steigen von IRGENDWOHER lässig herantrabend zu. Heftige, nicht-enden-wollende Diskussionen werden in denkbar größter Runde auf denkbar langatmigste & ausschweifendste Art & Weise geführt ... Unser mit extrem asiatischen Gesichtszügen ausgestatteter Fahrer steht mächtig (& mächtig zunehmend!) UNTER DAMPF! Sichtlich genervt zerrt & nestelt er pausenlos an der völlig ausgeleierten Lenkrad-Schaltung ... ... bis er IRGENDWANN energisch den ersten Gang EINWIRFT & seine jämmerliche Blech-Karosse (trotz tumult-artiger Proteste aus den hinteren Reihen) ... ... IR-RE-VER-SI-BEL auf die Straße nach Ranomafana lenkt! Hm - diese (nicht mehr für möglich gehaltene) dramatische Wendung der bislang so stringent sich aus sich selbst entwickelnden Geschehnisse wirkt auf ‘mein staunendes Ich’ (ich kann es nicht anders nennen!) EXTREM SURREAL & ... ... es dauert eine Weile, bis ich begreife, daß es wirklich & wahrhaftig WAHR ist: WIR FAHREN! Oder (genauer gesagt) ... wir ROLLEN! Die (zwar) asphaltierte Straße ist eine einzige Ansammlung tiefster Schlaglöcher. Und die (diesen Umstand antizipierende) Strategie unseres Indo-Malagasy-Asiaten-Fahrers scheint darin zu bestehen, ‘jeglichen Kontakt mit den raren, kurzen (& so-unangenehm-ebenen) Asphalt-Passagen möglichst zu vermeiden!’ Und er besitzt in dieser Disziplin wirklich große Fertigkeit ... ANYWAY ... Zunächst durchkreuzt unsere Piste (noch in Küstennähe) flaches Terrain: Hinter den uns eskortierenden Eisenbahnschienen erstrecken sich scheinbar endlose Kokospalmen- & Bananen-Plantagen. Die Bahngeleise Richtung Norden verlassend, wird unser ‘Pick-Up’ dann von einer ebenso endlos sich präsentierenden, unendlich sanft-hügligen Weidelandschaft geschluckt. Die weiten, in der grellen Mittagssonne hellgrün glänzenden Grasflächen, wirken wie ein frisch gereinigter, akkurat an die Topografie sich anschmiegender Teppich. Immer wieder aber zeigt diese scheinbar so intakte Region auch ihre, ihr durch Brandrodung zugefügten, häßlichen Wunden (riesige, schwarz-graue & unvernarbte Flecken) her. ABER ... ... die ur-wüchsige & -gewaltige Natur läßt sich von den ‘zweibeinigen Ameisen’ (zugegeben ein hinkender Vergleich: denn KEINE Ameise würde sich JEMALS so unvernünftig & selbst-schädigend verhalten, wie die angebliche ‘Krone der Schöpfung’!) nichts gefallen & SCHLÄGT ZURÜCK ... (frei nach dem biblischen Aug-um-Aug-Prinzip: Wenn der Mensch die Flora nicht achtet, dann schickt die ‘Zentralstelle für Human-Ökologisches Gleichgewicht’ ihre faunalen Krieger ins Gefecht!) ... UND WIE! Zunächst registriere ich nur unerklärliche, schwarze Fahrspuren auf dem grauen Asphalt (!?). Kurz darauf jedoch verdunkelt sich urplötzlich der makellos blaue Himmel & ... nach nur wenigen, weiteren Sekundenbruchteilen verschwindet ALLES in einem flirrenden, flatternden, undurchsichtigen Heuschrecken-Nebel: Und ... in der Folge wechseln Zonen maximaler Insektendichte (nahe 100 Prozent!) ständig mit urplötzlich sich wieder gänzlich grashüpfer-frei präsentierenden Luft- & Landschaftsabschnitten. Ein ums andere Mal werde ich Zeuge systematischer Massen-Selbst-Tötungen (die selbst die wohlbekannten Auswüchse ‘mittelwest-US-amerikanischer Sekten-Hysterie’ locker in den Schatten stellen): - unser Fahrzeug rollt (mit immerhin deutlich verlangsamter Geschwindigkeit) auf einen die Straße lückenlos bedeckenden Heuschrecken-Teppich zu, - dieser hebt (kurz bevor wir ihn erreichen & ... einem Super-Organismus nicht unähnlich!) vom Boden ab, - & fliegt EXAKT auf uns (den ‘Wellenbrecher’) zu, - ... worauf schließlich ein tausendfaches (panzer- und / oder genick-brechendes) KNIRSCH ertönt! Mehrfach beschließe ich, dieses unappetitliche Schauspiel auf Zelluloid zu bannen: SOBALD ich aber meine Kamera auch nur ANHEBE, sind ALLE Hüpfer wie vom Erdboden verschwunden & ... ... stattdessen umgibt uns die denkbar friedvollste, unschuldig-naive ‘Heile Welt’! Kurios anzuschauende ‘Störenfriede des zwischenzeitlichen (aber trügerischen!) ländlichen Idylls’ ... sind ein paar vereinzelte & offensichtlich verzweifelte Bauern, die riesige Palmwedel schwenkend & gellende Schreie ausstoßend über ihre Reisfelder rennen & den (wo-auch-immer lauernden?) Insekten-Geschwadern zu signalisieren versuchen: ‘NEIN - ihr putzigen, geflügelten FREUNDE! Dies ist KEIN geeigneter Landeplatz für EUCH!’ Ein natürlich VÖLLIG SINNLOSES Unterfangen ... ... denn nur Wimpern- (oder besser: Insektenflügel-) Schläge später, erscheint die nächste, schwarzgraue & lebende Gewitterwolke am Himmel, stürzt wie ein materialisierter Fallwind nieder & ... ... verdeckt bis über den unsichtbaren Horizont hinaus ALLES (auch die Bauern!) unter seinem monströsen, anpassungsfähigen Mantel! Zwar habe ich schon vor meiner Abreise aus Europa einige Zeitungsartikel über das in Madagascar wütende Heuschrecken-Inferno gelesen - dieses Naturschauspiel nun aber ‘live’ mitzuerleben (zudem aus der ‘Eye-of-the-Hurricane’-Perspektive), ist SCHON verdammt beeindruckend! Übrigens: Die um ihre Reisernte geprellten Bauern rächen sich (wiederum) auf ihre Weise! Sie fangen, rösten & verzehren einen (in Relation zum ‘frei verfügbaren Angebot’ allerdings nur verschwindend GERINGEN) Teil der Heuschrecken! ‘BONNE APPETIT !!!’ (naja - Grashüpfer enthalten eine Menge Proteine ...). Bereits nach der Hälfte der insgesamt (nur) 200 Kilometer umfassenden Tages-Etappe muß ich akzeptieren, daß es sich bei der mir heute Morgen erteilten Fahrzeit-Auskunft (etwa 3 bis 4 Stunden!) nur um einen bedauerlichen Versprecher handelte (’Naja, das kann ja mal vorkommen!’) ... ... korrekt muß es heißen: 3 PLUS 4 Stunden! Denn kurz bevor wir die Straßenkreuzung nahe Irondro erreichen (& in die, von der Ostküsten-Stadt Mananjary direkt auf Fianarantsoa zulaufende ‘Route Nationale No.25’ einbiegen) ... parkt unser Fahrer (nach exakt 100 Straßenkilometern UND dreieinhalb Fahrtstunden!) sein erbarmungs-würdig ächzendes Gefährt vor einem kleinen ‘Hotely’ & ... hat ES! Also - ‘Erbarmen’ (mit seinem blechernen Reisegefährten & ... UNS): DINER-STOP! (passend dazu erleben wir hier auch den sich mit rasantem Tempo vollziehenden Sonnenuntergang) ... Ich begnüge mich mit Kaffee sowie einem in Plastikfolie verschweißten (& so auch schmeckenden), ‘furz’-trocknen ‘Petit Gateau’. Anschließend schlendere ich (ein paar Zigaretten inhalierend sowie eine Kuchen-Staubwolke spazieren tragend) die dämmrige Dorfstraße entlang & ersetze den wie Kletten an meinen Hosenbeinen hängenden, einheimischen ‘Kids’ (die im ‘Vazaha’ SO-FORT DIE Samstagabend-Sensation erkennen) ... äh ... ‘charadierend’ den Fernseher ... Währenddessen sind die Mitglieder ‘meiner lockeren Reisegruppe’ wieder in IHRE PARADE-ROLLE geschlüpft - die heute bereits hinreichend (von mir) beklatschte ‘Vormittags-Starre’! Sprich: ALLE lassen sich unendlich viel Zeit! Nach Sieben Uhr setzen wir schließlich (doch noch) unseren Trip fort, der nun äußerst atmosphärisch (wenn man sich, wie ich, mit einem positiven Gefühl auf die Umstände einläßt) durch die stock-finstere, madegassische Nacht führt! Die einzigen ‘Licht-Blicke der endlosen Tunnel-Karrussel-Fahrt’ sind: - vereinzelte zwar, immer jedoch streng geometrische (vorausgeplante?) Figuren in die umliegenden Hügel brennende (& diese hinaufkriechende) Feuerlinien sowie - die (Surprise!) EXTREM lux-starken Scheinwerfer unseres ansonsten sich mit jedem gefahrenen Kilometer klappriger gebärdenden Peugeots, in deren zwar eng-begrenzten, aber weit-reichenden Lichtkegeln ein ‘Very Special Saturday-In-The-Countryside-Late-Night-Movie’ aufgeführt wird ... ... einige Male verabschiede ich mich zwar kurzzeitig von dem an mir vorbeiflimmernden Film (um in Gedanken ein paar Briefe nach Europa zu versenden) - aber: kein Problem! Der ‘doch recht einfache Plot des Natur-Streifens’ erlaubt es, jederzeit aus- & wieder einzusteigen. Unser Fahrer gibt ALLES - auch in der Disziplin: FLIRTEN ... ... äh ... mit meiner zwischen ihm & mir gleichermaßen hoffnungs- wie ausweg-los eingeklemmten jungen Halbsitz-Nachbarin! ICH bin überhaupt nicht müde ... ... & genieße (völlig entspannt!) die friedliche Stimmung des nächtlichen ‘Beinahe-Blindflugs’ durch den bis unmittelbar an die Schotter-Piste heranreichenden, urwüchsigen madegassischen Regenwald. Kurz vor Erreichen Ifanadianas (30 Kilometer & nur noch EINE ‘Peugeot’-Stunde von Ranomafana entfernt: die Armbanduhr meiner Sitznachbarin zeigt Neun Uhr!) zwingt ein ohrenbetäubendes Getöse auf / von der rückwärtigen Ladepritsche den in sanften Schwüngen durch die Dunkelheit kurvenden ‘Pick-Up’ zum / in den Halt: Der erste Passagier hat sein heutiges Tagesziel (ein stockdunkles & kaum erahnbares, kleines Strohhüttendorf) erreicht! Er erklimmt mit zwei rasanten Sätzen das Wagendach, bugsiert & balanciert von dort sein Gepäck (sowie sein Fahrrad) in die helfend ausgestreckten Arme eines Mitpassagiers & ... verabschiedet sich anschließend freund(schaft-)lich & ausgiebig von jedem einzelnen Ladeflächen-’Besitzer’. Mir will scheinen ... ... daß dort (& NUR dort) Freundschaften entstehen, die ein ganzes Menschenleben lang halten! Hm - hätte ICH sieben Karrussel-Stunden auf den schmalen & knallharten Holzpritschen (überdies quer zur Fahrtrichtung!) verbringen MÜSSEN ... ... so hätte ICH mit Sicherheit NICHTS (weder Freundschaften, noch sonst-irgend-etwas!) von der Fahrt ‘mitgenommen’! Im Gegenteil !!! Vermutlich ... ... hätte ich (mindestens!) 5 Kilogramm meines Lebend-Gewichtes DAGELASSEN! Das meiste in Form von Gallenflüssigkeit & -gewebe, die (das) ich mir ‘aus meinem schwächlichen, mitteleuropäischen Leib gekotzt hätte, bis ich restlos ALLES um mich herum mit einer giftig-grünen, gallert-artigen Schleimspur eingesaut hätte ...’ JAWOLL !!! Aber: Ich WEICH-EI, ICH ... ... sitze ja (Gott-sei-Dank!) vorne! Unser Fahrer nutzt den Stop, um sein Gefährt zu inspizieren: IRGENDETWAS scheint mit dem rechten Vorderreifen nicht zu stimmen !? Nach einem kurzen Plausch mit seinem Helfer wird eine riesige (& doch nur) Fahrrad-Luftpumpe zwischen den Beinen der mittlerweile auf ihre Pritschenbänke zurückgekehrten Passagiere hervorgekramt & ... ... der bedauernswerte Busbegleiter darf sich (jämmerlich schwitzend!) eine gute halbe Stunde lang bei dem (vergeblichen!) Versuch, den ‘Platten’ wieder in einen fahrbereiten Zustand zu versetzen, verausgaben. ERST ... ... als der entspannt am Kotflügel lehnende & genüßlich eine Zigarette rauchende Fahrer VÖLLIG SICHER ist (sein kann!), daß sein rang-niederer Kollege FIX & FERTIG ist, hebt er (der Fahrer-Boss) großzügig seinen ‘Okay!’-Daumen zum (entre nous: von Anbeginn an unvermeidlichen) Reifenwechsel! Gott-sei-Dank ist ‘sein Harry’ in dieser Disziplin (scheinbar) SEHR geübt & schon zehn Minuten später befinden wir uns wieder auf der Piste! Während der letzten Fahrtstunde wird mir dann noch einige Male vor meine mittlerweile doch zunehmend müden Augen geführt, ‘... wie mann / frau in den madegassischen Dschungel-Dörfern üblicherweise den Samstag-Abend verbringt’. Nämlich: - in Gruppenstärke COOL mitten auf der Straße hockend, - den raren, vorbei rauschenden Fahrzeugen lachend & winkend für die ‘kurzzeitige Erhellung’ dankend, - & ... sich Geschichten erzählend! ‘Tja - DARAN nehmt euch mal ein Beispiel! Ihr hedonistischen & auch-sonst-verwöhnten Vernissage-Besucher & Partygänger in Mitteleuropa (sowie angrenzenden Überfluß-Regionen) - IHR !!!’ Es ist Halb Elf Uhr (also genau achteinhalb Stunden nach Beginn des ‘nur drei- bis vierstündigen Auto-Trips’!), als ich anhand der irgendwie vertraut klingenden Hotel-Hinweisschilder MUTMASSEN DARF, daß wir soeben Ranomafana erreicht haben. ‘Und ... Reiseführer-Studium lohnt sich DOCH!’ Unser Fahrer parkt vor einem hell-erleuchteten, gut-besuchten Speiselokal & verschwindet (nachdem er meine Frage ‘Ici Ranomafana ...?’ mit einem kurzen Kopfnicken bejaht hat) wortlos im Restaurant. Ich lasse mir vom kräftemäßig wieder einigermaßen genesenen Bus-Begleiter meinen Rucksack vom Wagendach herunter reichen, schultere diesen (nein: den Rucksack!) & marschiere durch die finsteren Gassen zielstrebig zum etwas abseits der Hauptstraße ‘kolonial’-residierenden ‘Hotel Station des Thermes’. Vor Etablierung des Nationalparks im Jahre 1991 war das alte, großzügige & vielbesuchte Thermalbad die einzige Sensation der nur knapp 100 Einwohner zählenden Ortschaft. Naja - eine (nicht unbedingt erwartete ... maximal erhoffte?) üppig-überbordende Kurhotel-Pracht versteckt sich heute Abend (erfolgreich!) vor mir. Der sich mir bietende, erste Eindruck legt eher die Vermutung nahe ... ... daß DIE GUTEN ZEITEN der besten Unterkunft Ranomafanas vielleicht einmal glorreich gewesen sein mögen, heutzutage aber in aller erster Linie mit ‘vergangen’ beschrieben werden müssen! Obwohl sich das gesamte Gebäude (inklusive Inventar & -sassen) schon ‘im Reich der Träume’ zu befinden scheint, gelingt es mir, zunächst drei riesige Wachhunde (‘Oh, NO!’) & dann (‘Just in Time’) einen Hotelangestellten auf mich aufmerksam zu machen: Ich erhalte ohne Probleme ein nettes, geräumiges Zimmer (mit ‘Spanischer Wand’ zwischen Bett & Bidet) ... ... das von meinem Reiseführer in höchsten Tönen gelobte Hotel-Restaurant hat allerdings bereits Feierabend: SHIT !!! Ich habe einen RIESENHUNGER & könnte LOCKER drei Portionen ‘Lemuriens Grillés avec Frites et Salade’ verputzen! UN NU ...? Kurz entschlossen deponiere ich meinen großen Rucksack im Hotelzimmer, taste mich durch unwegsames, stockfinsteres Terrain zurück zur Buschtaxi-Haltestelle & kehre im einzigen (noch) beleuchteten Haus Ranomafanas ein - in genau DEM Restaurant, das auch meinen ‘504’-Piloten (nebst ‘Co’) so magnetisch anzog. Als ich den Gastraum betrete ... ... stürzen die beiden (nach Beendigung ihres Abendessens) gerade ‘Biere an der Zahl’ in ihre trockenen Kehlen - während deren Fahrgäste die Weiterfahrt nach Fianarantsoa (‘Un Autre Trois où Quatre Heures!’) geduldig im ‘Pick-Up’ abwarten. Eine Speisekarte suche ich in dem sehr einfachen Restaurant vergeblich. Die nette, ältere Chefin führt mich kurzerhand in die Küche & ... nach einem hungrigen Blick in ALLE (vier!) Kochtöpfe steht meine Wahl fest: Ich entscheide mich für ... - gekochtes (äh ... ‘so genanntes’) Rindfleisch, das sich jedoch als ungenießbare Mixtur aus behaarter Schwarte, glasigem Fett & vereinzelten Trümmer-Knochen herausstellt ... & unangetastet in die Küche ‘zurückmarschiert’, - weiterhin ein grünkohl-ähnliches, einheimisches Gemüse mit einem mir zwar absolut NICHTS sagenden Namen, aber: eindeutig der BRINGER meines späten Nachtmahls, - sowie Naturreis, den ich mit einer speziell für den ‘Vazaha’ zubereiteten Tomatensauce ausgiebig ‘schmiere’, - & ... dazu gönne ich mir ein großes ‘THB’ sowie (hinterher) einen Kaffee. Ich spüre, daß der (zwar nur wenig anstrengende, aber doch VERDAMMT LANGE) Reisetag nicht spurlos an mir vorübergegangen ist. Ich mach’s mir in dem gemütlichen Holz-Ambiente der von vornehmlich Einheimischen besuchten Kneipe bequem, fahre meine Beine lang aus, rauche genüßlich eine halbe Schachtel madegassischer Filter-Zigaretten & ... bestelle noch ein Bier. Die Geisterstunde ist bereits angebrochen, als ich mich unter tätiger Mithilfe meiner Taschenlampe (‘Nie war sie so wertvoll wie heute!’) zurück in ‘mein Kurhotel’ schleiche. Und nach nur zwei, kurzen ‘MoE’-Kapitelchen ... ... lösche ich bereits das Deckenlicht - nicht jedoch, ohne (unmittelbar vor dem Einschlafen noch schnell & LAUT & für alle, die’s hören wollen) festzustellen: ‘Der heutige (Reise-) Tag ist UNBEDINGT auf der ‘Haben-Seite meiner ganz persönlichen Reisebilanz’ zu verbuchen ... ... denn ich habe einen gleichermaßen entspannten, wie auch (zugegeben!) ereignislosen Tag VER-LEBT! Und ... ... ich fühle mich ZIEMLICH GUT !!!’ ...
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... Am Morgen beschließe ich GANZ SPONTAN, mich ... äh ... nochmal ‘Rum-Zu-Drehen’! Obwohl - das ‘Rumdrehen’ wird mir SEHR schnell langweilig & sieht mich ab Sieben Uhr: - meine umfangreiche, aktuelle Schmutzwäsche-Kollektion im äußerst funktionalen Bidet tauchen & waschen & rubbeln & wieder tauchen, - in den Arbeitspausen ein paar Zigaretten rauchen, - sowie an den weit aufgerissenen Fenstern meines rustikalen Hotelzimmers stehend, den supertollen Aus- & Fern-Blick auf die dichtbewaldeten, umliegenden Berge GENIESSEN! DENN ... ... mit dem Öffnen der Fensterladen legt sich ein breites Grinsen auf mein dümmliches Gesicht & URPLÖTZLICH (einigermaßen überraschend) wird mir KLAR, in welch überwältigend schöne Naturlandschaft mich der ‘Pick-Up’ gestern Abend entlassen hat: - das große (angemessen heruntergekommene) Hotel-Gebäude ist in einen farben-strotzenden (angemessen wildwuchernden) Kurpark eingebettet, der durch einige kleine (angemessen ungepflegte) Rasenflächen (vermutlich Liegewiesen für die sich so früh am Morgen noch nicht zeigenden Kurgäste) grob strukturiert & aufgelockert wird, - in Sichtweite zeichnen die einfachen Steinhäuser & Lehmhütten der langsam zu Leben erwachenden Siedlung deutlich den Verlauf der Hauptstraße nach ... wobei die Bezeichnung ‘Fußgängerzone’ passender wäre: denn statt einer Blechkarossen-Karawane nutzt die einheimische Bevölkerung, in kleinen Gruppen gemächlich einherspazierend (& ... ALLE gut ‘behütet’: entweder mit auf dem Kopf freihändig balancierten Lastgütern oder einem gegen die brennende Morgensonne schützenden Regenschirm) den innerhalb der Ortschaft wander-freundlich asphaltierten Abschnitt der ansonsten weitgehend naturbelassenen ‘Nationalstraße Nummer 25’,
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- das Hotelgelände grenzt unmittelbar an den ALLES verschlingen zu scheinenden, dichten Regenwald-Dschungel, aus dessen (in allen Grün-Schattierungen erstrahlendem) niveau-gleichmäßigen Blätterdach einige besonders stattliche, gewaltige Laubbaumriesen ihre mächtigen Kronen vorwitzig emporrecken, - ein kleiner, mit nur mäßigem Tempo dahintreibender Nebenfluß des (ein mächtiges Tal bis hinauf zum Nationalpark grabenden) Namorona-River folgt südlich meiner Luxus-Herberge den weitausholenden Schlangenlinien eines zumindest für die momentane Jahreszeit viel zu breiten (& tiefen) Flußbetts, - unmittelbar hinter dem Flüßchen beginnt der dichte Wald seinen unaufhaltsamen, stetigen Aufstieg in die den Horizont begrenzenden, höheren Bergregionen ... dabei selbst die steilsten Felspassagen nicht aussparend & akribisch dafür Sorge tragend, daß kein noch so kleines, ‘bräunlich-rotes Fleckchen nackte Erde’ den durchgängigen Gesamteindruck eines uni-grünen Landschafts-Bildes zu stören vermag! Einige Male suche ich die ERFOLGVERSPRECHENDSTEN Waldregionen mit Hilfe meines Teleobjektivs auf sichtbare Lemuren-Aktivitäten ab - allerdings (was mich nicht wirklich überrascht) ERFOLGLOS! Naja - die Distanz zu den unzweifelhaft vorhandenen (!) ‘putzigen Teddys’ (deren größte Vertreter, die ‘Indris’, bei einem maximalen Körpergewicht von sieben bis acht Kilogramm eine Sitzhöhe von gerade mal 80 Zentimetern erreichen) ist wohl doch ETWAS GROSS. ‘Schließlich halte ich ja nicht Ausschau nach madegassischen Berg-Elefanten, woll?’ Also: ‘Don’t Panic!’ Nachdem ich meine ‘Hausmanns-Pflichten’ erfüllt habe, begebe ich mich ins Restaurant des (unbestritten SEHR atmosphärischen ... & ehedem in der gesamten ‘frankophilen Welt’ berühmten!) Kurhotels ‘Station des Thermes’: - über die gesamte Kopfseite des Speisesaals erstreckt sich eine riesige, durch mehrere kleine Strahler ausgeleuchtete Bartheke ... die Flüssigkeiten im gut sortierten & dekorativ arrangierten Flaschen-Arsenal changieren farblich von ‘klar’ über ‘milchig’ bis ‘gift-grün’ ... schon um diese (noch relativ frühe) Tageszeit vermag selbst mein erwiesenermaßen UN-sensibles Riechorgan einen ‘deutlich im Raum stehenden Hauch von Anis’ zu erschnuppern, - die gegenüberliegende Seite des Raumes wird von einem nicht minder gewaltigen, aus groben Steinquadern gemauerten offenen Kamin dominiert ... vor dem eine rustikale Sitzgruppe (bestehend aus schweren, grob-gezimmerten Holz-Sesseln mit augenscheinlich sehr bequemen, weichen Polster-Elementen) ‘zum abendlichen Verweilen’ einlädt, - das Holz-Mobiliar des Gastraum- & Speise-Bereiches ist wohltuend einfach gewählt & (allem Anschein nach) ‘war es einmal ...’ dem Grundsatz der Funktionalität verpflichtet! Nun ja - vermutlich ist es seit 50 Jahren nicht mehr erneuert oder ergänzt worden: daher dauert es eine geraume Weile, bis ich (endlich!) einen Stuhl entdecke, der mich NICHT hin- & herschaukeln läßt, ‘als befände ich mich auf hoher See’. Wenn auch die Beurteilung der ‘Restaurant-Hardware’ noch überwiegend positiv ausfällt ... ... von der ‘Software’ (also: den Kellnern) bin ich EINDEUTIG & MASSLOS ENTTÄUSCHT! Hatte mir doch mein Reiseführer ‘in chice, weiße Livrees gewandete Garcons’ versprochen, deren Verhalten gegenüber dem ‘Consommateur sich in Nichts von dem der Kollegen in jedem beliebigen anderen Pariser Restaurant unterscheidet!’ Sprich: Hartnäckiges, ehrliche Feindschaften begründendes (& ... selbst bei eingefleischten Pazifisten nackte Mordgelüste auslösendes) IG-NO-RIE-REN des vollkommen unbedeutenden, überflüssigen (ja, eigentlich lebens-UN-werten!), in seiner minimalsten aller Statistenrollen dennoch als ‘irgendwie doch zu einem Restaurant dazugehörend’ (gezwungenermaßen) akzeptierten GASTES !!! Wie gesagt: ICH BIN ENTTÄUSCHT! Denn die jungen, bemüht-wuseligen Kellner im ‘Station des Thermes’ passen weder outfit-mäßig, noch vom Gestus her in diese ‘geschichtsträchtige Wallfahrts-Stätte franko-gastronomischer UN-Gastlichkeit’ ... ... & wären mit ihrer, bei jedem wirklichen (& Berufs-Ethos besitzenden!) ‘Garcon’ den puren EKEL erregenden, UN-französischen FREUND-LICH-KEIT weit besser im ‘Hard-Rock-Café Antananarivo’ aufgehoben! SCHADE - eigentlich! ‘Äh ... ... wo war ich?’ Lange Tagebuch-Sitzung - oppulentes ‘Petit Déjeuner avec Tout!’ (vor allem: mit VIEL KAFFEE!) - sowie einige Atmo-Shots im & um das Restaurant (herum).
Gegen Zehn Uhr stellt sich bei mir das (sichere) Gefühl ein, daß ich mir ausreichend Zeit zur Akklimatisierung gelassen habe. Ich schnüre (daher) mein ‘Wandersmann-Ränzlein’ & ... ... begebe mich auf einen relaxten, ganz BEWUSST keinerlei Höchstleistungen anstrebenden Spaziergang durch möglichst unberührte Natur: meine heutigen Ziele sind mit ‘Tief Atmen!’ sowie ‘alle Sinne scheunentor-weit Öffnen!’ ... ... durchaus hin-reichend präzisiert! ‘WELL - Let’s See, where I will End Up !?’ Ranomafana Village erweist sich, bei Tageslicht betrachtet, als eine schier endlose Aneinanderreihung von einfach-ärmlichen Bretterbuden ... sowie (vereinzelten) Lehm- & (sehr vereinzelten!) Ziegelstein-Häusern entlang der Durchgangsstraße nach Fianarantsoa.
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Das Leben der Einwohner scheint (zumal heute: am Sonntag!) sehr beschaulich & ohne jegliche Hektik abzulaufen: MIR ... ... wird kaum Aufmerksamkeit geschenkt! Lediglich die Kinder STARREN den ‘Vazaha Single’ ein ums andere Mal offen & unverhohlen an - was ich jedoch (zumeist) durch ein ‘sonniges Lächeln’ sowie eine kleine, aber feine Auswahl meiner ‘most famous funny faces’ in Wohlgefallen aufzulösen in der Lage ... (äh - ja!). Die Straße zum Eingang des Nationalparks steigt (weite Schwünge beschreibend) stetig berganwärts: mehrere NUR-Stops sowie (auch) Panorama-Blicke & -Schüsse ins breite Tal des deutlich vernehmbar WILD dahin rauschenden Namorona. Übrigens: Schon seit Tagen grüble ich (erfolglos!) über der Frage, was-um-alles-in-der-Welt heißt eigentlich ‘Fluß’ auf Französisch ... ? ‘MON DIEU - J’AI OUBLIÉ ... ... äh ... DROLEMENT BEAUCOUP!’ Nach etwa zwei Kilometern passiere ich die in kontemplativer Natur-Idylle (enge, dramatische & dicht begrünte Schlucht eines kleinen Namorona-Nebenflusses) errichtete, exklusive & sau-teure Blockhütten-Anlage ‘Hotel Domaine Nature’, die jedoch wie ausgestorben wirkt & ... ... auch bei meiner Rückkehr am späten Nachmittag wird mich das verwaiste Bambus-Restaurant nicht zur Einkehr bewegen können: Naja - ‘Low Season’!
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Ich marschiere unaufhaltsam (Ich fühl’ mich GUT!) weiter hügelanwärts, vorbei an: - kleinen, eher gurgelnden als dröhnenden Wasserfällen, - riesigen Nadelbäumen inmitten dichter Dschungel-Vegetation (die sich aus Palmen, Farnen, farben-prächtigen & blütenform-reichen Orchideen-Sträuchern, Gräsern & Moosen zusammensetzt), - sowie einer zunächst zwar unscheinbaren, bei näherem Hinsehen aber (zumindest für einen Mitteleuropäer wie mich!) doch eindeutig exotischen Schlingpflanzen-Spezies ... ... ein karg bis gar nicht belaubter Baum produziert, von seinen Ästen vertikal Richtung Waldboden strebende, spindeldürre Lianen (oder handelt es sich um eine zweite, den Baum nur als ‘Wirt’ benutzende, gar würgende Schmarotzer-Pflanze?), an denen (wie an einer Kette aufgereiht) graue, muschel-förmige & metallisch- schimmernde Früchte (Nüsse?) hängen: ‘Very Strange Fruits!’
An einem großen Busch, der knallig-rote Blüten produziert (die offensichtlich nicht nur mich beeindrucken) ... ... lege ich eine lange (eine quasi: Makro-) Foto-Rast ein. Eine gute Stunde lang VERSUCHE ich mich als ‘Schmetterlings-Fotograf’ - was sich übrigens (‘Quelle Surprise!’) als nicht eben leichte Aufgabe erweist. Obwohl: Ich bin(’s) zufrieden! ... ... & zuversichtlich, daß von den etwa 30 VER-schossenen Dias ‘das eine oder andere BRAUCHBAR (wofür auch immer!?) sein wird’.
Am kleinen Örtchen Ambatolahy nimmt die unbefestigte Piste eine weite 270-Grad-Kurve & ... mit jedem weiteren, erwanderten Meter kündet zunehmend LAUTES GETÖSE von einer ‘extrem aufgewühlten Phase’, die der Namorona in diesem Landschaftsabschnitt DURCHMACHT: Über eine gute Handvoll hoher Katarakt-Stufen stürzt das (nun definitive!) WILD-Wasser (von einer schmalen, felsigen Steilpassage ‘beengt & zur Eile angetrieben’ sowie von monumentalen, zu salutieren scheinenden Baumriesen umstanden) in mehreren Etappen & insgesamt mindestens 100 Höhenmeter im nahezu freien Fall überwindend zu Tal!
Der auf einem nahen, kleinen Hügel (wie für mich!) errichtete Bambus-Pavillon bietet einen komfortablen Standort, um die unverstellte Aussicht auf dieses beeindruckende Natur-Schauspiel zu genießen sowie ... (ausgiebigst) anerkannten Sucht-Krankheiten zu frönen: ‘Take a Break!’ Bis zum Touristen-Center am Eingang des Nationalparks schlängelt sich die Asphaltpiste noch über zwei weitere, STEILE Entfernungs-Kilometer durch die dicht-bewaldete Berg-Region: Ich lasse mir Zeit, lege ausgedehnte Pausen ein & fotografiere die immense Vielfalt wild-(& alles zu-)wuchernder Orchideensträucher, ‘White-Water-Rafting’-verdächtige Stromschnellen im (& auf deren Schußfahrt durch den) Dschungel ... aber auch erbärmlich-kahle, um jegliches ‘Grün’ beraubte Baum-Gerippe (unübersehbare Resultate ‘ökologischer Vergehen an/inmitten üppigster Natur’!).
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Schließlich (gegen Zwei Uhr am noch frühen Nachmittag) stehe ich vor einem riesigen, farbigen Display, das die einheimische Flora & Fauna des ‘Parc National de Ranomafana’ verschaubildlicht! Und ... vermittels der (unmittelbar neben dieser Areal-Karte postierten & ebenso großen) Preis-Hinweistafel darf ich mich über die Kosten eines Parkbesuchs vorab-informieren. Die junge, SEHR nette & ... äh ... verdammt GUT aussehende (von mir spontan, allerdings nur gedanklich, zur ungekrönten ‘Reine de Parc’ gekürte) Managerin des Touristen-Büros, verkauft mir das mit knapp zehn US-Dollar günstige (sagt SIE ... & ich glaube ihr ALLES!) ‘Drei-Tages-Ticket’ & organisiert für meinen heutigen ‘Petit Circuit’ auch gleich einen Parkführer, der natürlich ‘OBLIGATOIRE’ ist! Meine (freundlich bis idiotisch lächelnd vorgebrachte) Frage, ‘was denn wohl die Display-Kategorisierung des Rundgangs als Self-Guided Walk bedeuten mag?’ ... ... vermag sie zwar nicht zu beantworten - aber ihr schweigsamer (& doch so beredter?) Augenaufschlag macht diese, ihre kaum mehr als peripher ins Gewicht fallende Unwissenheit MEHR ALS WETT! Äh ... WO WAR ICH? EIGENTLICH ... ... verspreche ich mir von diesem ersten, ‘short Afternoon-Walk’ nicht allzuviel! Ich nehme mir vor, das Gelände ein wenig zu beschnuppern - welches ich dann (morgen Früh & anläßlich einer längeren Foto-Safari) ‘Zentimeter um Zentimeter auf Lemuren, Sifakas, Makis & alle sonst noch verfügbaren Halbaffen ABZUSPOTTEN gedenke’! Aber DIESE, meine Planungen werden jäh durchkreuzt: Unmittelbar nach Überqueren der ‘irgendwie nicht ins Gesamtbild passenden’ (weil zu modernen!) Stahlträger-Brücke über den Namorona, weist unzweideutiges Blätter-Rascheln im, vor uns sich ‘wirrst ineinander verschlingenden Gezweig & Gebäum’ auf SEHR NAHE & extrem-animalische Aktivitäten hin! Mein ‘Guide’ fordert mich (nachdem er mir, vermutlich vorschriftsmäßig, zu meiner ‘Bonne Chance’ gratuliert hat) mit einer knappen, aber eindeutigen Geste auf, ihm zu folgen. Ohne sich noch einmal zu mir umzublicken, hastet er durch den mir zunächst undurchdringlich erscheinenden, jedoch einen engen & flachen Durchschlupf gewährenden Dschungel - einem schmalen & steil ansteigenden Pfad in die vermutete (bestimmte ...?) Lemuren-Richtung folgend! UND ... ... fünf gehetzte Minuten später, befinden wir uns (unvermittelt!) inmitten einer etwa zehnköpfigen Gruppe schwarz-weißer, wolliger & wild durchs Geäst tollender ‘Diadem-Sifakas’ (äh ... ‘Propithecus Diadema’), die zwar zur Halbaffen-Gruppe der ‘Indriartigen’ gezählt werden, im Gegensatz zu ihren größeren (& bekannteren) Geschwistern aber über einen körper-langen, buschigen Schwanz verfügen. Obwohl die (laut Aussage meines madegassischen Begleiters) äußerst SELTEN zu beobachtenden ‘Flug-Akrobaten’ sich durch unsere Anwesenheit kaum stören lassen, ist es im dunklen Blätterwald (aufgrund extremer & überraschend auftretender Gegenlicht-Effekte) VERDAMMT SCHWIERIG, TAUGLICHE Fotos zu schießen: Bereits nach meinem ersten, eindeutig vergeudeten Schnappschuß, wechsle ich zum lichtempfindlicheren Filmmaterial ... ... & trotzdem! Mir bleibt nichts anderes übrig, als ‘wie wild AUF ALLES draufzuhalten, was sich bewegt!’ ... & auf die zwei (oder maximal drei!) ‘Lucky Shots’ zu HOFFEN, die meinem verzweifelten Tun eine nachträgliche Rechtfertigung verleihen ... ... MÜSSEN! Hm - ‘We’ll See ... !?’ Also: entweder ich bin WIRKLICH ein Glückspilz ... oder aber die ortsansässigen Naturführer sind ‘psychologisch glänzend geschulte Touri-Motivatoren’! Anyway ...! JEDENFALLS ... ... reißt während der beiden folgenden ‘Heures de Brousse’ die exklusive & so-unerwartete ‘Lemuren-Gala-Vorstellung’ (sowie ein nicht-abreißen-wollendes ‘Glückwunsch-Gewitter’ durch meinen Fährtenleser) ... äh ... nicht ab. Und so gestatten mir (neben den bereits erwähnten ‘Sifakas’, noch) drei weitere der insgesamt zwölf im ‘Ranomafana National Park’ heimischen Lemuren-Spezies eine nähere & im wahrsten Sinne des Wortes herz-erfrischende Inaugenscheinnahme: - mehrere Großfamilien der weit verbreiteten (nahezu auf der gesamten madegassischen Insel anzutreffenden) ‘Braunen Makis’,
- weiterhin eine eher kleine Gruppe ‘Rotbauch-Makis’ (die ich allerdings von ihren ‘braun-bäuchigen-&-auch-sonst-Vettern’ nicht zu unterscheiden vermag),
- sowie genau zwei (SEHR kleine!) ‘Bambus-Lemuren der gemeinen Art’ ...
... die im Gegensatz zum ausschließlich in Ranomafana heimischen, erst im Jahr 1986 (übrigens von dem deutschen Zoologen Bernhard Meier) für die Wissenschaft entdeckten ‘Goldenen Bambus-Lemur’ ... äh ... in Madagaskar nicht GAR SO RAR sind. Hm - ob mir allerdings in Ausübung meiner Paraderolle eines ‘Fotografen-Imitators’ ein wirklich SCHÖNES (& nicht wieder nur der Kategorie ‘Suchbild’ zugehöriges) Tier-Portrait ge-GLÜCKT ist ...? Naja - EIGENTLICH ist es auch egal: DENN ... ... sich inmitten dieser quirligen Kerlchen schlicht zu befinden - sich für kein Motiv entscheiden zu können, weil ständig (‘nebenan’) noch tollere Kunststücke aufgeführt werden - sich diese enorme, die Schwerkraft schlicht außer Kraft setzende Sprungkraft vorführen zu lassen (den kerzengerade & aufrecht in der Luft stehenden Körper mit mächtigem Bein-Schub von Ast zu Ast katapultierend, dort traumwandlerisch mit den Greifhänden zupackend & den Flug IMMER mit einer perfekten Landung abschließend) ... ... DIES ALLES aus nächster Nähe ERLEBEN ZU DÜRFEN !!! DAS ALLEINE ... ... sieht mich mit offenem Mund staunend sowie des Atmens unfähig & ist (Foto-Ausbeute hin oder her) schon einzigartig & unbestritten (also: von mir!) einer, wenn nicht DER Höhepunkt meines gesamten bisherigen Afrika-Trips! PUUUH !!! (... & genug des ‘backfischigen Tag-Schwärmens’!). Für meine morgige Exkursion nehme ich mir vor, ETWAS mehr Zeit auf die richtigen ‘Lemur-Spots-&-Shots’ zu verwenden! Denn wenn ich SO weitermache (& weiter knipse), dann geht mir, noch bevor ich den nächsten Nationalpark erreiche, das Filmmaterial aus. Nach zweieinhalb ‘VOLL geilen HALB-Affen-Stunden’ treten wir den Rückmarsch an. Mein wissender Begleiter VERSUCHT mich zwar (behutsam), für einige interessante Besonderheiten der hiesigen Flora zu erwärmen - ‘mein erwecktes Paparazzi-Auge’ aber zuckt nur noch SENSATIONSLÜSTERN ... ... & weiß mit dem ‘ach-so-unspektakulären (weil so jämmerlich statischen!) Grün-Zeux’ nix anzufangen! Trotzdem: Ich bin SEHR zufrieden (mit mir & meiner Exkursion) & spendiere mir in der Snack-Bar am Parkeingang eine ‘schnelle Cola’. Mittlerweile ist es Fünf Uhr & die madegassische Sonne zeigt erste Anzeichen von Müdigkeit. Daher beeile ich mich, die noch vor mir liegenden acht Kilometer hinunter nach ‘Ranomafana-Village’ recht zügig zu bewältigen. Im ‘Station Thermale’ angekommen ...
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... habe ich (nach einer erfrischenden Dusche) nur noch einen Wunsch: ein gemütlicher, möglichst bewegungs-armer Sonntagabend (inklusive gutem Diner & ein paar kühlen Bieren) - auf der Panorama-Terrasse des Hotels - mit kolonialem Blick auf das ‘Village Atmosphéric (la Bas)’! ABER ... ... die ‘organisierte Garcon-Mafia’ scheint dieses, mein doch so schlichtes Vorhaben mit allen verfügbaren Mitteln torpedieren zu wollen: - ein ‘Boy’ informiert mich, daß der Hotel-Koch entgegen der beindruckend langen (& gewaltige Speichelströme in meinem Mundhöhlen- & Rachenbereich auslösenden) Speisekarte heute Abend lediglich Meeresfrüchte anbietet (vermutlich, weil die am teuersten sind ...!? - nach denen mir jedoch heute Abend ‘nun gar nicht der Sinn stehen will’), - kurz darauf erklärt mir der ‘Chef-Boy’ mit nicht-enden-wollender Eloquenz, daß das Hotel zwar keine Alkohol-Ausschank-Lizenz besitzt & ... daher ‘Bier nicht auf der Getränkekarte aufgeführt sein DÜRFE’ (obwohl die Terrasse mit grell-bunter Bierwerbung zugepflastert ist & ... während meiner gestrigen, späten Ankunft eine Handvoll später Hotelgäste die Bar unübersehbar in Gesellschaft mehrerer ‘THBs’ bevölkerten!), ABER ... ... er könne mir eine Flasche ‘Beaujolais Superieur’ aus dem privaten Weinkeller des Hotelmanagers organisieren ... (hm, vermutlich ist vornehmlich der Preis des Weines ‘Superieur’!?). UND ... ... aller-spätestens nach diesen, seinen letzten Worten ist mir klar: HIER wird das HEUTE NIX MEHR ... mit GEMÜTLICH! Während meiner nachmittäglichen Wanderung fiel mir am westlichen Rand der Stadt ein auf den ersten, ‘von-außen’-Blick nett wirkendes Restaurant auf & ... ... nachdem ich mich hinreichend über mein Nobelhotel-Restaurant geärgert habe, begebe ich mich (mit einem RIESEN-HUNGER!) genau DORTHIN. UND ... im gleichen Moment, da ich meinen rechten Fuß über die Schwelle zum Gastraum des ‘Bamboo Place’ setze, WEISS ich: ‘YEAH! That’s MY Place!’ Die große, kreisrunde Speise-Hütte (aus: na ...?) ist einfach eingerichtet, jedoch anrührend-liebevoll mit einer UNMENGE einheimischer Dekorationsgegenstände ausgeschmückt: filigrane Porzellan-Väschen - ‘naive’ Bilder - Korbgeflecht-Utensilien unterschiedlichster Ausführung & Funktion - kleine Tier-Skulpturen aus Holz ... ... aber auch knallbunte Plastik-Aschenbecher - in den schrillsten Farben glitzernde Girlanden - sowie kitschige ‘Deko-(ohne-Art)’Schirmchen. Aus der chromfarben-glitzernden Kompakt-Musikanlage (dem augenscheinlichen Stolz des jungen Restaurant-Besitzers) erklingt wohltuend gedämpfte, traditionell-madegassische Instrumental-Folklore. Das Lokal zählt außer mir nur noch zwei weitere Gäste ... & so bleibt dem netten Besitzer-Pärchen (seine junge Frau ist für Küche & Service zuständig - er für die Getränke, Musik & ... natürlich das Abkassieren der Rechnung) ausreichend Zeit für einen ‘relaxten Schwatz mit dem Vazaha’. Apropos ‘Getränke’: Meine allererste Amtshandlung ist (natürlich!) die Bestellung eines ‘THB Très Grande’ & ... zufrieden stoße ich mit mir auf die, für meine Verhältnisse ungewohnt konsequente Entscheidung an, ‘mich von meinen Herbergs-Gastgebern NICHT über den Diner-Tisch gezogen lassen ... äh ... zu haben’! ‘A LA VOTRE ...!’ Das Essen (sau-scharfe ‘Soupe Chinois’ - sau-gutes chinesisches Gemüse - sowie sau-loses ‘Boeuf avec Pommes de Terre’) erweist sich schließlich als Krönung des gelungenen Abends ... ... & der Preis als das ‘Sahnehäubchen’: inklusive zweier großer Flaschen Bier kostet mich der (uneingeschränkte) Spaß NUR peinliche (für mich!) zweieinhalb Dollar !!! Ohne Zögern verspreche ich den sympathischen Restaurant-Betreibern, nach meiner Rückkehr (ins heimische Europa) den ‘Lonely Planet’-Verlag auf IHR HAUS aufmerksam zu machen (... auf daß ES Eingang finde in ‘THE BOOK’!). Gegen Zehn Uhr kehre ich (Restaurant & Bar-Terrasse meines Hotels natürlich KEINES Blickes würdigend) ins ‘Station Thermale de Ranomafana’ zurück. Sowohl rechtschaffen als auch hinreichend MÜDE, verlange ich mir nur mehr eine kurze Lese-Stunde ab. DANN (schon) SCHLAFE ICH ... ... mit einem SEHR GUTEN GEFÜHL (weil zufrieden auf einen ‘Terrifyingly Satisfying Day in Beautifully Pure Nature’ zurückblickend) ... ... EIN!
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